ZSM

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Die Zoologische Staatssammlung München (ZSM) ist eine sammlungsorientierte Forschungsinstitution der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns. Mit insgesamt ca. 22 Millionen Inventareinheiten gehört sie zu den drei größten zoologischen Forschungsmuseen Deutschlands. Die größte Schmetterlingssammlung der Welt umfasst mehr als 10 Millionen Einzelobjekte.

Neben dem Sammeln, Ordnen und Konservieren zoologischer Präparate gehören die wissenschaftliche Forschung und deren Präsentation gegenüber der Öffentlichkeit zu den Hauptaufgaben der Staatssammlung. Bei der Grundlagenforschung liegt der Schwerpunkt auf der Beschreibung neuer Tierarten (Taxonomie) sowie der Erforschung ihrer natürlichen Verwandtschaft (Phylogenie), Verbreitung (Faunistik und Zoogeografie) und Lebensweise (Ökologie).

Die ZSM ist untergliedert in Sektionen entsprechend den Großgruppen des Tierreichs.  Sektionsspezifische Forschungsprojekte ebenso wie eine Reihe sektionsübergreifender Großprojekte werden in der Regel durch externe Fördermittel ermöglicht und durchgeführt.

Einen weiteren Schwerpunkt der ZSM stellt die umfangreiche, auch der Öffentlichkeit zugängliche zoologische Fachbibliothek dar. Von wertvollen Werken aus dem 16. Jahrhundert bis zu aktuellen Neuerscheinungen beherbergt sie mehr als 90.000 Bände und etwa 1.500 laufende Zeitschriften.

Die Zoologische Staatssammlung München gibt mit der “Spixiana” eine wissenschaftliche Zeitschrift heraus und ist mit mehreren Fachgesellschaften eng verbunden.

Die Forschungsergebnisse der ZSM werden durch wissenschaftlich Publikationen, Web-Portale,  Citizen-Science-Projekte und populärwissenschaftliche Vorträge und Fachausstellungen nicht nur der Fachwelt, sondern auch einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Diese Aktivitäten werden in den Jahresberichten und Jahresheften der SNSB zusammengefasst.