Panguana
Die biologische Forschungsstation der Zoologischen Staatssammlung München
Forschung in Panguana
Über die Tier- und Pflanzenwelt von Panguana wurden mehr als 130 Publikationen veröffentlicht und zahlreiche Diplom- und Doktorarbeiten verfasst.
Von vielen Wissenschaftlern erhielt die Zoologische Staatssammlung über Jahrzehnte hinweg aufgesammeltes, sehr umfangreiches Material aus dieser Region, das die unterschiedlichsten Tiergruppen repräsentiert und in ihren Magazinen zur weiteren Bearbeitung und Dokumentation aufbewahrt wird.
Die Mitarbeiter der Zoologischen Staatssammlung gründeten einen Forschungs-Schwerpunkt „Panguana“ im Rahmen des Südamerikaschwerpunktes der „Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns“ mit teilweise sektionsübergreifenden Projekten. Die Studien erfolgen auch in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern verschiedener Institutionen Deutschlands und anderer Länder. So besteht z. B. seit 2003 ein Kooperationsvertrag mit dem Museo de Historia Natural „Javier Prado“ der Universidad Nacional Mayor de San Marcos in Lima.
Der von der Zoologischen Staatssammlung verfasste und von der Naturschutzbehörde Perus (INRENA) unterstützte Antrag beim Landwirtschaftsministerium in Lima, dieses Primärregenwaldgebiet aufgrund seiner einmaligen Artenvielfalt unter dauerhaften Schutz zu stellen und für die Forschung verfügbar zu halten, wird nun in kurzer Zeit vertraglich unterzeichnet werden können. Gleichzeitig bestehen Bemühungen, das Gebiet durch Erwerb weiterer angrenzender Urwaldanteile, finanziert mit privaten Mitteln, zu vergrößern.