10 Jahre Kunst in der ZSM

Herbst-Kunstausstellung 2004

14.11. - 3.12.2004

Poster der Kunstausstellung 2004

Zum zehnten Male öffnete die Zoologische Staatssammlung München (ZSM) im Herbst 2004 ihre Räumlichkeiten für eine Kunstausstellung, bei der Tier- und Naturdarstellungen im Vordergrund stehen.

Der architektonisch reizvolle Zweckbau (Anerkennung beim Deutschen Architekturpreis 1984 für die Architekten Schmidt-Schicketanz und Partner GmbH) bietet eine ideale Kulisse für Gemälde und Skulpturen. So waren die Kunstausstellungen in der ZSM stets eine besondere Attraktion. Alljährlich wurde ein vom Publikum ausgewählter Künstler mit dem von der Münchner Mäzenin Elisabeth Hintelmann zu Ehren ihres kunst- und naturbegeisterten Gatten gestifteten R. J. H. Hintelmann-Kunstpreis ausgezeichnet. Jaguare

Kunstausstellung in der ZSM

Der Generalkonsul von Brasilien, V. Moretzsohn de Andrade und eine Mitarbeiterin des Konsulats, Frau Fräb, die Frau des Konsuls und Prof. G. Haszprunar (v. l. n. r.) in der Ausstellung vor Bildern von Frau Leite.

Die Jubiläumsausstellung war ein besonderer Genuß, präsentierte sie doch eine Zusammenschau von Werken aller bisherigen Preisträger: Caroline Wagner (1995), Volker Koy und Michael Daum (1996), Angela Leite (1997) (siehe Bild rechts: Jaguare, Holzdruck von A. Leite aus São Paulo, Brasilien), Arthur Schneid (1998), Diana Fluck (1999), Ruth Strähhuber (2000), Maren Simon (2001), und Reinhold Schmid (2002). Ausserdem wurden Werke der Künstler gezeigt, mit denen 1994 die ersten Kunstausstellungen in der ZSM präsentiert wurden: Michael Mathias Kiefer und Hansjörg Wagner. Michael Mathias Kiefer arbeitete einst als Präparator an der ZSM. Seine brillianten Tierdarstellungen schlugen eine Brücke zwischen Zoologie und Kunst, ein Thema das auch weiterhin die Kunstausstellungen an der ZSM beherrschte.