Archiv früherer Veranstaltungen

Ausstellungen

Siehe auch Wissenschaftspreise und Sonstige Veranstaltungen

Panguana - Ein Regenwald und wir

11.11.2013 bis 25.04.2014

Die Ausstellung „Panguana – Ein Regenwald und wir“ gab mit Fotos, künstlerischen Werken der Maler Rita Mühlbauer und Johannes Schießl, sowie des Naturfotografen Konrad Wothe, Präparaten und wissenschaftlichen Dokumentationen Einblick in das faszinierende Ökosystem von Panguana. Mehr...

Von Gehörnten und Geweihten

19.01.2012 bis 27.03.2013

Tierbilder von Michael Mathias Kiefer. Mehr...

Singende Insekten

1.03. bis 27.07.2012

Grillen, Heuschrecken und Zikaden sind die Hauptakteure der Ausstellung "Singende Insekten". Mehr...

"In Limbo - Afrikanische Kunst und Natur in Interaktion"

6.11. bis 2.12.2011

Grafik, Malerei, und Skulpturen von Harald Sulak, Frank Freygang und Timothé Kodjo Honkou, und Skulpturen aus Simbabwe präsentiert von Jürgen Lenz. Mehr...

Max Grossrubatscher: „Die ZSM im Porträt - Impressionen aus dem Alltag der ZSM”

5.09. bis 21.10.2011

Der junge Fotograf Imaginarius Ebrius, mit bürgerlichem Namen, Max Grossrubatscher (geb. 1982), präsentiert eine Ausstellung von Bildern aus dem Alltag der ZSM. Mehr...

"Krummer Schnabel - scharfer Blick: Greifvögel und Eulen im Portrait"

7. 11. 2010 bis 21. 01. 2011

Die diesjährige Herbst Kunstausstellung der ZSM zeigt Bilder von Greifvögeln und Eulen, die zum größten Teil nach Präparaten der Zoologischen Staatssammlung (ZSM) gemalt sind. Mehr...

Vom Büffel zum Tiger - Holzschnitte aus Taiwan mit den chinesischen Tierkreiszeichen

18.02.-30.04.2010

BueffelDie Ausstellung zeigt etwa 80 bunte und fröhliche Holzdrucke, die taiwanische Künstler zum Thema Neujahr gestaltet haben. Darüber hinaus werden der chinesische Tierkreis, Horoskop und Neujahrsbräuche vielfältig vorgestellt. Die zwölf Tiere werden außerdem aus zoologischer Sicht vorgestellt. Mehr...

Peru - neue Kunst mit alten Wurzeln

6.11.2009-29.1.2010

Die Kunstausstellung in der Zoologischen Staatssammlung präsentiert moderne Kunst, Kunsthandwerk und präkolumbische Objekte. In der Ausstellung werden die Wurzeln der modernen peruanischen Kunst, die sowohl aus der reichhaltigen kulturellen Tradition als auch aus der schier unerschöpflichen Fülle der Natur schöpfen aufgezeigt. Mehr...

Afrika – Ein Kontinent voller Farben und Leben

18.01.­22.05. 2009

Afrika birgt auch heute noch zahlreiche Geheimnisse. Seine artenreiche Tierwelt übt nicht nur eine magische Anziehungskraft auf viele Touristen aus; auch die Wissenschaftler der Zoologischen Staatssammlung München arbeiten immer wieder über die afrikanische Tierwelt und unternehmen Expeditionen, bei denen regelmäßig neue Tierarten entdeckt und beschrieben werden. Von diesen Reisen, der Forschung und dem auffälligen und verborgenen Tierleben Afrikas und der vorgelagerten Insel Madagaskar berichtete die Ausstellung „Afrika – Ein Kontinent voller Farben und Leben“ Mehr...

Froschschnecke und Flötenfisch

9.­28.11.2008

Zwei Schulen, eine Realschule aus München und eine Hauptschule aus Höchstadt/Aisch, haben in einer gemeinsamen Aktion in fast allen Klassen Zeichnungen, Linolschnitte, Malereien, Tonplastiken und Pappmaschee-Arbeiten gestaltet, von denen eine Auswahl in den Räumen der Zoologischen Staatssammlung gezeigt wurde. Mehr...

Harte Schale, weicher Kern - Von der Faszination schöner Schnecken und Muschel

20.1.-18.4.2008

Wie entstehen Perlen? Was haben Schnecken mit dem sündhaft teuren Farbstoff Purpur zu tun? Wie erlegen Kegelschnecken Fische? Und was ist eine Meerdattel? Die Sonderausstellung "Harte Schale, weicher Kern - Von der Faszination schöner Schnecken und Muscheln" entführte Sie in die farbenprächtige und formenreiche Welt der Weichtiere und beantwortet diese und viele andere Fragen. Mehr...

Siehe auch die Ausstellung in Höchstadt.

„Winzig-große Kostbarkeiten”

11.-30.11.2007

In der Herbst-Kunstausstellung 2007 zeigte die Zoologische Staatssammlung Bilder und Objekte von fünf Künstlern, die sich mit dem Sujet „Tier” in besonderer Weise beschäftigen. Sei es, dass besonders kleine Tiere oder besonders große Bilder gezeigt wurden. Die Auseinandersetzung mit den Tieren kam dabei zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen, stets jedoch war die Verbundenheit mit der Natur und ihren Wundern zu spüren. Mehr...

Wie ein Ei dem andern?- Eier und Fortpflanzungsstrategien im Tierreich

22.1.-27.4.2007

Nach einer alten Redensart gleichen sich zwei sehr ähnliche Dinge „wie ein Ei dem andern“. Wie unterschiedlich Eier in Wirklichkeit sein können, zeigte die Sonderaustellung der Zoologischen Staatssammlung. Mehr...

„Art-Erhaltung 2006”: Sus scrofa picta, oder das Schwein in der Kunst

5.-24.11.2006

Die Ausstellung zeigte Schweine in allen Lebenslagen auf Skizzen, Zeichnungen, Karikaturen und Acrylbildern und außerdem wurden zoologische Objekte vorgestellt. Es waren Schweine zu sehen, die als Haustier im Stall leben aber auch Schweine, die sich menschlich, allzu menschlich benehmen und dem Betrachter einen Spiegel vorhalten. Kurz: Ein umfassendes Spektrum einer sau-guten Phantasie mit Schweinereien aller Art. Mehr...

Zauber der Natur - Buchillustrationen, Fotografie und Malerei

von Dr. Una JACOBS, sowie

Insekten aus dem Land der Bibel

13.03.-5.05.2006

Dr. Una Jacobs widmete sich nach ihrem Biologiestudium ihrer großen künstlerischen Begabung und illustrierte Natur- und Sachbücher mit subtilem Einfühlungsvermögen für ökologische Zusammenhänge. Für ihre wunderschön bebilderten Bücher bekam sie verschiedene Buchpreise. Mehr...

Anmut der Aras - Gemälde von Graça Estrela

Ausstellung der Freunde der Zoologischen Staatssammlung gemeinsam mit dem Deutsch-Brasilianischen Kulturverein und der Ornithologischen Gesellschaft Bayern.

19.12.-22.12.2005 und 07.01.-17.2.2006

Die farbenfrohen Gemälde der brasilianischen Künstlerin Graça Estrela aus Brasilien zeigen hauptsächlich Aras und Papageien. Sie will damit auf das Schicksal dieser prachtvollen Vögel aufmerksam machen, die durch die Abholzung des Tropenwaldes in ihrer brasilianischen Heimat immer mehr Lebensraum verlieren. Mehr...

Volumen und Kontur - Meeting Contrasts

Herbst-Kunstausstellung 2005, 10.11. - 9.12.2005

Zwei Künstler aus Israel, die Bildhauer und zugleich Insektenforscher sind, zeigen moderne Plastiken und eigens für diese Austellung neu geschaffene Zeichnungen: Yaacov Dorchin und Yosef Schlein. Mehr...

Lebendige Muster in Stoff - Patchwork Ausstellung

Bernadette Mayr & Irmgard Stängl

15.09.2005 - 14.10.2005

Die beiden Künstlerinnen präsentierten in der ZSM eine vielfältige Auswahl ihrer Werke an großen und kleinen Patchworkdecken und Quilts. Mehr...

Miniaturen der Natur - ganz groß

Licht- und elektronenmikroskopische Fotos von Martin Hess, Bernhard Nippe, Gerhard Wanner, Hans-Jörg Wunderer und Wissenschaftlern der ZSM. Die Sonderausstellung ist der Darstellung kleiner und kleinster organismischer Strukturen mittels moderner fotografischer Techniken gewidmet. Mehr...

10 Jahre Kunst in der ZSM

Herbst-Kunstausstellung 2004, 14.11. - 3.12.2004

Zum zehnten Male öffnete die Zoologische Staatssammlung München (ZSM) im Herbst 2004 ihre Räumlichkeiten für eine Kunstausstellung, bei der Tier- und Naturdarstellungen im Vordergrund stehen. Mehr...

Insektensammlungen und Insektendarstellungen

März 2003

In der umfangreichen Ausstellung werden zahlreiche Insektenfamilien gezeigt, um die Biodiversität und Vielgestaltigkeit dieser weltbeherrschenden Tiere zu veranschaulichen so wie umweltbedingte und gesundheitliche Probleme, die von Insekten verursacht werden.

Gleichzeitig wird z.B. auf Insekten als Nahrungsmittel hingewiesen. Die Besucher lernen aber auch in den dargestellten Exponaten, die einmalige Schönheit dieser unseren Lebensraum füllenden und schmückenden Schöpfung kennen. Ergänzend zu den Insektenexponaten präsentieren verschiedene Künstlerinnen und Künstler eine umfangreiche Darstellung von wunderschönen Insektenbildern, Plastiken und Fotografien.

Insekten-Ausstellung

Die Ausstellung wurde aus Anlaß der diesjährigen Jubiläumsveranstaltung "100 Jahre MÜNCHNER ENTOMOLOGISCHE GESELLSCHAFT E.V."! konzipiert, der 42. Bayerische Entomologentag findet am Samstag den 13. März statt.

"100 Jahre Konrad Lorenz" sowie "Biotopverbund Eggstätt-Hemhofer Seenplatte und Seoner Seen".

8.12.-23.12.2003 und 5.01.-30.1.2004

In der Ausstellung sind neben den wichtigsten Büchern von und über Konrad Lorenz vor allem Bilder von Ihm zu sehen, denen jeweils Zitate aus seinen Werken gegenübergestellt sind. Das gibt ein schönes Bild von der Arbeits- und Denkweise sowie  von der Persönlichkeit dieses bekannten Biologen und Begründers der Verhaltensforschung. Interessant sind auch vergrößerte Kopien des Manuskriptes des späteren Buches "Einführung in die vergleichende Verhaltensforschung", das er in russischer Kriegs-Gefangenschaft begonnen hatte, sowie persönliche Notizen seines Mithäftlings W. Straube. Diese zeigen in besonderer Weise was für ein Mensch Konrad Lorenz in dieser schwierigen Situation war. Natürlich gibt es auch Tierpräparate zu sehen, vor allem Graugänse und Raben, die Konrad Lorenz untersucht hat. Da Konrad Lorenz im Alter ein bedeutender Protagonist für die Erhaltung von Feuchtbiotopen  (z. B. Hainburger Auen) war, und als einer der geistigen Väter der Naturschutzbewegung gilt, wird die Ausstellung noch durch Schautafeln über die Bedeutung und den Naturschutz der Moore in Bayern ergänzt. Dabei werden stellvertretend die Eggstätt-Hemhofer Seenplatte und die Seeoner Seen und ihre besondere Fauna vorgestellt.

Im Zusammenhang mit der Ausstellung fand am 4. und 5. Dezember in der ZSM ein internationales, mit hochkarätigen Fachleuten besetztes Fachsymposium zum 100. Geburtstag von Konrad Lorenz  statt.

Konrad Lorenz

Nur zum Spaß

Herbst-Kunstausstellung 2003, November 2003

Bei der Herbst-Kunstausstellung im November 2003 in der Zoologischen Staatssammlung München handelte es sich um eine breite Ausstellung mit mehreren Hundert Exponaten von 14 Künstlern, in denen immer eine lebensfrohe Auseinandersetzung mit Tier, Mensch und Natur im Mittelpunkt steht.

C. Schoene

Die bekannte Münchner Comicgruppe "Comicaze" (mit Mouna Arnaout-Clewing, Heiner Lünstedt , Gabriel Nemeth, Alfred Neuwald, Ralf Palandt, Christoph Schöne, Sandra Taufer) zeigt alte und neue Comics als Originalzeichnungen und in ihrer gedruckten Umsetzung. Der lustige Berber aus der Obdachlosenzeitschrift BISS (siehe Abbildung) wird ebenso zu sehen sein wie eine Umsetzung des Märchens vom Rotkäppchen zur Aufklärung von albanischen Kindern über die Gefahren der Minen.

J. Konschak

"Ich als Prinzessin. Ich als König." Das ist eine vielen von uns vertraute Kindheitsphantasie. Kinder, die zeichnen, stellen sie in der ihnen angemessenen Form dar: als glückliche Strichmännchen mit Krone. In den Bildern von Jana Konschak (siehe Abbildung) finden wir dieses Thema in der erwachsenen, in der reifen Fassung: Prinzessinnen und Könige, als Portrait oder Halbportrait, zwischen Malerei und Comic-Kunst angesiedelt. Diese Bilder sind mit einem tiefen Einblick in die magische Dingerfahrung eines Henri Rousseau versehen.

W. Bunkowsky

Zwei weitere Malerinnen (Johanna Broeker, Simone Steinle) und ein Maler (Willi Bunkowski, siehe Abbildung) entführen uns in farbenfrohe Landschaften und Begegnungen mit der Natur. Den Künstlern geht es nicht um eine bloße Abbildung der Realität. Ihr Ziel ist es vielmehr die Seele eines Motives einzufangen - seine Essenz, seine Atmosphäre, sein Licht. Zentrales Ausdrucksmittel sind Farben und Kontraste. Sowohl Frau Broecker als auch Herr Bunkowski sind nicht nur bekannte Maler sondern auch seit Jahren erfolgreiche Dozenten in je einer eigenen Kunstschule.

B. Rausch

Drei Bildhauer (Angelika Kienberger, Dietlind Seidel und Bernhard Rausch siehe Abbildung) setzten sich mit Tieren und Menschen in allen Größen und mit vielen verschiedenen Materialien auseinander. Allen drei Bildhauern ist eine lebendige Wiedergabe und Ausdruckstärke zu eigen. Während manche Plastiken wie Momentaufnahmen wirken sind andere eher mehrdeutig und wirken als Symbolträger. Manchen Plastiken kann man die lange, handwerklich aufwändige, "konfuzianische" Entstehungsgeschichte ansehen: Der Weg ist das Ziel. Die verschiedenen Werke der drei Bildhauer ergänzen sich in hervorragender Weise und zeigen ein großes Spektrum.

Schlangen-Häute - Bilder, C-Prints, und Objekte

Juni 2003

Seit 1995 drehen sich die Arbeiten des Malers Herwig Kienzl um das Sujet Schlange. Von jeher hat dieses Tier den Menschen fasziniert. In der Geschichte der unterschiedlichsten Kulturen hat man der Schlange einen respektgebietenden Platz zugestanden und ihr verschiedenste Bedeutungen zugeordnet. Mehr...

Form und Licht

Frühjahrskunstausstellung der Freunde der Zoologischen Staatssammlung, 23.2. - 21.3.2003

Die Frühjahrskunstausstellung 2003 der Freunde der Zoologischen Staatssammlung München war unter dem Titel "Form und Licht" zwei herausragenden Künstler aus dem Bereich der abstrakten Kunst gewidment: Gabriela von Habsburg und Nikolaus Hipp, die sich sehr gut ergänzen, zeigten Ölbilder, Lithografien und Skulpturen. Mehr...

Herbst-Kunstausstellung 2002

November 2002

Die Herbst-Kunstausstellung an der Zoologischen Staatssammlung München stand 2002 unter dem Motto „NATÜRLICH gemalt – natürlich GEMALT“. Ausstellende Künstler waren Gabriella Graf (Augsburg), Celine Centner (Stödtlen), Wolfgang Hölz (Gräfelfing), Reinhold Schmid (Valley), Jewgeni Sokolow (Vologda), und Sorina Tancu (München). Die Ausstellung wurde von den Freunden der Zoologischen Staatssammlung organisiert und es wurde der R. J. H. Hintelmann-Kunstpreis vergeben. Ausserdem wurde eine Sonderausstellung mit Werken von Hans Büttner (1939 - 1998) unter dem Titel "Reiseskizzen eines Architekten" gezeigt.

Wolfgang Hölz

Wolfgang Hölz (Gräfelfing)

E. Sokolow

Jewgeni Sokolow (Vologda, Russland)

Malariamücke, Schlafkrankheit, Schwarze Witwe und Speikobra

18.9. - 16.11.2002

Ausstellung zur Tropen- und Reisemedizin in der Zoologischen Staatssammlung

Skorpion

Im Rahmen des 18. Symposiums 2002 "Reisen und Gesundheit" der Bayerischen Gesellschaft für Immun-, Tropenmedizin und Impfwesen e.V. präsentiert die Zoologische Staatssammlung eine Ausstellung von Krankheitsüberträgern und den für Menschen wichtigen übertragenen Erregern, wie z.B. Malaria, Schlafkrankheit und Rückfallfieber. Gleichzeitig werden zahlreiche Gifttiere, wie die im Meer lebende Portugiesische Galeere, eine besonders gefährliche Qualle sowie die kleine aber ebenso giftige Schwarze Witwe, eine Spinne, die weltweit verbreitet ist, und der Taipan, die wohl giftigste Landschlange der Welt, gezeigt. Informationen werden geliefert über die vielfach unscheinbare aber nicht weniger gefährliche Tiere aber auch die für zahlreiche Todesfälle verantwortlichen Panzeralgen. Daneben ist der Medinawurm zu sehen, der in der Unterhaut z.B. der Füße lebt und mit einem Stöckchen aufgewickelt entfernt werden muß und als symbolträchtiges Vorbild des Äskulap-Stabes diente, was belegt, daß es sich dabei nicht um eine Schlange sondern um einen im nordafrikanisch-orientalischen Raum häufigen Fadenwurm handelt. Unter den Gifttieren, denen der mitteleuropäisch, sterilitätsgewöhnte Tourist begegnet, werden marine Seeigel, Kegelschnecken mit tödlichem Giftstachel, giftige Rotfeuer- und Steinfische der tropischen Meere ebenso vorgestellt wie die landlebenden Skorpione und zahlreiche Giftschlangen. Die Kontaktzonen Gifttiere und Menschen haben sich verdichtet, da im Gegensatz zu vergangenen Jahrzehnten die Nachtaktivität der Menschen sich verstärkt hat. Sie erstreckt sich in eine Zeit, in der viele Gifttiere unterwegs sind, um Kleintiere als Nahrung zu erbeuten. Neben der heimischen Kreuzotter ist in der Ausstellung auch die Schauerklapperschlange der amerikanischen Tropengebiete, die afrikanische Gabunviper, die die längsten Giftzähne besitzt, und die australische Todesotter zu sehen. Ebenso wird die Verwendung von giftproduzierenden Tieren für Pfeilgifte demonstriert.

Südamerika: Menschen und Tiere - Kunst und Wissenschaft

8.6. - 28.6.2002

Die Zoologische Staatssammlung München verbindet in einer umfangreichen Ausstellung über Südamerika Zoologie, Völkerkunde und Kunst. Viele der ausgestellten Tiere, wie z.B. schillernde Kolibris, Schlangen, Fledermäuse oder seltene Affen, wurden vor knapp 200 Jahren auf einer Expedition vom Begründer der Staatssammlung, Ritter von Spix, in Brasilien gesammelt und werden erstmals gezeigt. Auch vielerlei exotische Insekten sind zu sehen, darunter - sogar lebend - der größte Käfer der Welt. Von vielen Xingu- und anderen noch nicht von der westlichen Kultur beinflußten Indianerstämmen werden noch nie gezeigte Gegenstände, wie z.B. seltener Federschmuck oder Kult- und Gebrauchsgegenstände mit Tiermotiven präsentiert. Gleichzeitig werden fotorealistische Indianerbilder von G. Prokop, Urwaldaquarelle von R. Mühlbauer und Linolschnitte von Urwaldpflanzen von C. Gerlach ausgestellt.

Fisch Arapaima


Die Naturschönheiten von Taiwan

11.4. - 8.5.2002

In den Räumen der Zoologischen Staatssammlung München fand vom 10. April bis zum 8. Mai eine Ausstellung über die Naturschönheiten von Taiwan statt, die sehr gut besucht war und über die die Münchner Tagespresse ausführlich berichtete. Zur Eröffnung der Ausstellung kamen unter anderem der Repräsentant der Regierung Taiwans Dr. Wei-Jen Hu aus Berlin (im Foto 2. von links) sowie Wissenschaftler aus Taiwan.