Wie ein Ei dem andern?

Eier und Fortpflanzungsstrategien im Tierreich

22.1.-27.4.2007

Eine große Auswahl an Vogeleiern verdeutlicht die Mannigfaltigkeit dieser „Fortpflanzungseinheiten“: vom winzigen Finken- bis zum riesigen Straußen-Ei, vom knallig bunten Steißhuhn- bis zum schneeweißen Adler-Ei und vom kugelrunden Uhu- bis zum birnenförmigen Riesenalk-Ei.

Strauß und Elefantenvogel

Bild oben: Strauß (links) und Elefantenvogel (rechts): Ei und erwachsenes Tier im jeweils gleichen Maßstab.

Doch die Variationsbreite reicht weit über die Vogelwelt hinaus. Eier werden auch von vielen anderen Tieren gebildet - Insekten, Spinnen, Fische, Amphibien, um nur einige zu nennen. Ein besonderer Höhepunkt sind die hochkomplexen Oberflächenstrukturen von Schmetterlings-Eiern, die in rasterelektronen-mikroskopischen Aufnahmen vorgestellt werden (Bild unten rechts).

Schmetterlingsei

Eier und Gelege von Riesengespenstschrecke, Gottesanbeterin, Hai, Python, Kaiman und vielen anderen Arten vervollständigen den Überblick des „Eier-Reiches“. Daneben waren die faszinierenden Fortpflanzungsstrategien von so interessanten Tieren wie Urzeitkrebs, Wolfsspinne, Schnabeltier, Geburtshelferkröte, Magenbrüterfrosch und Jungferngecko zu entdecken und wurden in Bild, Text und Präparat demonstriert.

Kunstvolle Hängenester verschiedener Webervögel, der Nestbeutel der Kapbeutelmeise mit seinem raffinierten Scheineingang und Nester einheimischer Vögel rundeten die Ausstellung ab.