Mäuse und Spitzmäuse in Bayern Buch Mäuse und Spitzmäuse in Bayern

Feldmaus Microtus arvalis

Kennzeichen

Kennzeichen

Haarkleid straff und relativ eng anliegend. Ohrmuscheln ragen frei aus dem Fell.

Körpermaße

Kopf+Rumpf 75-110 mm, Schwanz 25-40 mm, Hinterfuß 13-16 mm; Gewicht 15-33 g.

Lebensraum

Lebensraum

Auf Ackerflächen, Obstwiesen und Dauergrünland, seltener in Getreidefeldern. Unter Gebüsch und in Gehölzen nur vorübergehend während Feldbearbeitungsmaßnahmen (Mahd oder Ernte). Weitverzweigtes unterirdisches Gangsystem, Baueingänge durch oberflächliche Laufgänge miteinander verbunden.

Verbreitung

Verbreitung in Europa

Verbreitung in Europa

Die Feldmaus ist ein europäisches Faunenelement, dessen Areal vom Atlantik bis Zentralrussland (westlich des Urals) und zur ukrainischen Schwarzmeerküste reicht. Sie fehlt in Irland, England, Skandinavien und Teilen Südeuropas. Auf den Orkney-Inseln sowie auf der Kanalinsel Guernsey leben besonders großwüchsige Unterarten. Die spanischen Vorkommen sind vom Hauptverbreitungsgebiet isoliert und beschränken sich vor allem auf Gebirge und Hochlagen.


Verbreitung in Bayern

Verbreitung in Bayern

Nahezu flächendeckend. In den Alpen bis 1880 m über NN.

 

 

 

 

Bestandssituation

Bestandssituation

Häufigste Säugetierart auf offenen, trockenen Standorten. Populationsdichte stark schwankend, meist in 3-5jährigen Zyklen. Milde Winter und trocken-warmes Wetter im Frühjahr führen zu Massenvermehrung mit extrem hohen Bestandsdichten (bis >1000 Tiere/Hektar), gefolgt von plötzlichen Bestandszusammenbrüchen.