Herbst-Kunstausstellung 2009

der Freunde der Zoologischen Staatssammlung München e.V.  

Peru - neue Kunst mit alten Wurzeln 

Peruanische und deutsche Künstler präsentieren ihre Werke

in der Zoologischen Staatssammlung München

Vom 6.11.2009 -29.1.2010

Die diesjährige Kunstausstellung in der Zoologischen Staatssammlung präsentiert moderne Kunst, Kunsthandwerk und präkolumbische Objekte. In der Ausstellung werden die Wurzeln der modernen peruanischen Kunst, die sowohl aus der reichhaltigen kulturellen Tradition als auch aus der schier unerschöpflichen Fülle der Natur schöpfen aufgezeigt.

incaicos

Américo Ccala "Jarrones Incaicos (Wari)"

Es werden Werke gezeigt von Künstlern aus Peru (Américo Ccala Quispe, Pascual Mogollón, Juan Carlos Ñañake, Elsa Schauer-Villanueva) und aus Deutschland (Anja Bolata, Marco Calogera, Ilse Gams, Stefanie Hubner, Ruth Moch, Rita Mühlbauer, Horst Ruß, Renata Ghislanzoni Schäfer und Angela Widholz ), sowie zeitgenössische und präkolumbische Plastiken aus Peru.

mochica

Elsa Schaer-Villanueva "Magische Visionen (Mochica)"

Das bekannte Zitat von Caesar „Gallia est omnis divisa in partes tres...” trifft noch besser auf Peru als auf Gallien zu. Peru umfasst drei große, grundsätzlich verschiedene Lebensräume: die Wüste, die Anden und der Amazonas-Regenwald. Aus allen drei Lebensräumen zeigen wir künstlerische Werke, die jeweils einen der drei Lebensraume exemplarisch vertreten.

Ohne Grenzen

Elsa Schaer-Villanueva "Ohne Grenzen"

Unübersehbar sind die Einflüsse der Inka-Kultur auf die moderne Kunst wie zum Beispiel in dem Bild „Quippus” von Pascual Mogollón. Die Inka Kultur hatte stets ihren Schwerpunkt in den Anden.

quipus

Pascual Mogollón "Quipus"

Noch viel zu wenig bekannt ist hingegen, dass wichtige Präinka-Kulturen der Küstenwüste entstammen und so zeigt ein großer Teil der Ausstellung nicht nur Bilder aus den Wüstengebieten und mit Motiven der Kulturen aus den Wüsten sondern auch zoomorphe Tongefäße.

Das Amazonasgebiet wird künstlerisch mehr von den deutschen als von peruanischen Malern dargestellt. Die Maler sind vom Zauber des Regenwaldes mit den Grüntönen der Pflanzen gefesselt und begeistert. Außerdem zeigen wir kunsthandwerkliche Tierdarstellungen vom Volk der Shipibo aus dem peruanischen Regenwald (siehe als Beispiel die auf dem Delphin reitende Yacumama).  

yacumama

Tonplastik der Shipibos "Yacumama auf Flußdelphin reitend"

Mit Unterstützung durch: Generalkonsulat von Peru, München, Staatl. Museum für Völkerkunde München, Orlando Vasquez, Freising, Estella Velazco, Winterthur

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